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Kinderwelten 2016

"Kinderfernsehen. Kinderinternet?" lautete das Motto am 2. Juni bei der Kinderwelten Fachtagung 2016 in Köln. Zum 17. Mal drehte sich alles um aktuelle Zahlen, Daten und Forschungsergebnisse rund um die Kinder- und Familienzielgruppe. Der Schwerpunkt lag – wie der Titel bereits vermuten lässt – darauf, wie relevant welche Medien im Alltag von Kindern und deren Eltern sind.

 

Die Besucher erhielten aber nicht nur einen fundierten Blick in Familienalltag und Medienrealität der Kinder, sondern darüber hinaus viele weitere Insights mit Bezug zu und Relevanz für die Markenkommunikation.

 

Die mit über 360 Besuchern gut frequentierte Veranstaltung richtete sich an Medienfachleute, Mediaplaner, Werbungtreibende und Journalisten.

 

Alle Vorträge zum Ansehen oder als Download hier:

www.ip.de/fakten_und_trends/zielgruppen/kinderwelten_fachtagung_2016.cfm

 




Fachtagung „Kinderwelten 2015“ lieferte neue Erkenntnisse aus dem (Medien-) Alltag von Kindern und Familien in Deutschland

Dass Kinder heute schneller erwachsen sind als früher, ist eine vielgehörte Behauptung. Inwiefern die Jugend heute einerseits abgeklärter, andererseits noch kindlich ist, erklärte Philipp Ikrath vom Verein „Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung“ auf der Kinderwelten-Tagung 2015. Er spra von der schizophrenen Medienpersönlichkeit, die sich in einem innengeleiteten und einem außengeleiteten Medienkonsum äußert.

 

Dass Kinder sehr ambivalent in ihrem Mediennutzungsverhalten agieren, legte auch Birgit Guth, Leiterin Medienforschung von SUPER RTL dar. Einerseits zeigen sie eine Affinität für die neuesten Technologien, aber auf der anderen Seite sind sie immer noch den Reglementierungen der Eltern unterworfen. Sie sind es, die die Technologie anschaffen und den Zugang zu TV, Internet und Smartphone regulieren. In rund 30 Prozent der Familien sind derzeit Tablets verfügbar – 12 Prozent der Kinder 3- bis 13 Jahre dürfen es nutzen. Das eigene Smartphone ist erst für die über 10-Jährigen Realität; gut ein Drittel der 10- bis 11-Jährigen besitzt eines. Trotz zahlreicher neuer Angebote schauen 96 Prozent der Kinder nach wie vor frei empfangbares Fernsehen und sie nutzen hier vor allem die Angebote der Kindersender.

 

Und wie man gutes Kinderfernsehen macht, das beschrieben Andrea Herrmann, härmanz, und Dirk Schulte, Elementar-Institut, die sich dem Thema Humorverständnis von Kindern widmeten. In anschaulichen Beispielen legten sie dar, was Kinder wirklich witzig finden und was Humor bei ihnen bewirkt. Denn Lachen macht glücklich und gut gemachtes Kinderfernsehen kann hier ein zielgruppengenaues Angebot machen. Wie das aus Sicht eines Kinderbuchautoren aussieht, schilderte Christian Seltmann, der im Interview mit Moderator Benedikt Weber sein Wissen über erfolgreiches Storytelling für Kinder verriet.

 

Markus Küppers und Carmen Schenkel vom Institut september - Strategie und Forschung lenkten den Blick dann weiter in Richtung Familie und präsentieren Ergebnisse einer Studie mit Müttern, ihren Kindern sowie mit Erzieherinnen, welche anschaulich darlegt, wie sich das Rollenverständnis innerhalb der Familie geändert hat und wie man als Medienunternehmen auf die neuen Bedürfnisse reagieren sollte. Abgerundet wurde das Familienthema durch Ergebnisse einer Männerstudie, welche Frank Quiring vom Rheingold-Institut präsentierte.

 

Mit der frühen Markenbindung bei Kindern beschäftigte sich Dr. Uwe Lebok von K&A BrandResearch. Unter dem Titel "Freunde fürs Leben" zeigt er, wie Marken von Kindern schon ganz selbstverständlich über die Jugendzeit bis ins Erwachsenenalter mitgenommen werden und wie dieser Prozess unterstützt werden kann.

 

Am Ende der Fachtagung kamen als Experten der Zielgruppe vier Kinder auf der Bühne selbst zu Wort und erzählen, was sie gerade "cool" finden und wie sie von neuen Trends erfahren.

 

Alle Vorträge zum Download oder als Video finden Sie hier:

http://www.ip.de/fakten_und_trends/zielgruppen/kinderwelten_fachtagung_2015.cfm




Kinderwelten Buch

Unterhaltsam und doch fundiert: Das aktuelle Kinderwelten Buch.

Das Lebensumfeld von Kindern und die Herausforderungen, vor denen junge Familien stehen, haben sich in den vergangenen zehn Jahren grundlegend geändert. Die vom Familiensender SUPER RTL initiierte Studienreihe Kinderwelten  hat diese Entwicklung begleitet und bietet seit mehr als zehn Jahren aufschlussreiche Einsichten in den Alltag von Kindern und Familien in Deutschland. Basierend auf aktuellen Studienergebnissen beschreiben die Autoren unideologisch und lebensnah, wie Eltern mit den neuen Herausforderungen umgehen können. Ihr Buch ist der gelungene Versuch, die Debatte um die Situation der modernen Familie und ihre Stellung in unserer Gesellschaft zu versachlichen.

„Familie mit Zukunft – Aufmerksamkeit statt Aktionismus“ von Dirk Schulte und Carsten Breinker ist für 14,95 € im Buchhandel und online erhältlich.

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Verantwortung

Als Kinder- und Familiensender ist sich SUPER RTL einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Um das Vertrauen der Eltern zu gewinnen, gewährleistet der Kölner Sender Transparenz und Verlässlichkeit. Mit der Beteiligung an gemeinnützigen Initiativen wie der Plattform Ernährung und Bewegung, MediaSmart, dem Erfurter Netcode, dem Netz für Kinder u.a. übernimmt SUPER RTL gesellschaftspolitische Verantwortung über das TV-Geschäft hinaus. Der Sender beteiligt sich zudem am professionellen Diskurs – seit 2000 veranstaltet SUPER RTL jährlich den Forschungskongress Kinderwelten-Fachtagung. Neben dem iconkids-Kongress ist dies die wichtigste Tagung zum Thema Kinder und Medien für Werbetreibende, die auch bei Pädagogen und Journalisten auf großes Interesse stößt.




Wer wir sind

Kinderwelten ist die Forschungsmarke von SUPER RTL. Seit 17 Jahren gibt es den Kölner Kinder- und Familiensender und seit 1998 ist er Marktführer bei den Kindern. Von Anfang an hat die Abteilung Medienforschung bei SUPER RTL eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Studien durchgeführt: Sendungstests, Werbewirkungsforschungen und Weihnachtswünschestudien, aber auch die sogenannte Usability Forschung, mit der die Navigierbarkeit von Internetseiten verbessert wird. Daneben Werbespottests für Programmtrailer und vieles mehr, als man von einem TV-Sender erwarten würde.

 

 




Forschung

Was SUPER RTL von anderen Sendern unterscheidet, ist die seit zwölf Jahren intensiv betriebene Grundlagenforschung.. Die erste große Repräsentativstudie im Auftrag von SUPER RTL startete 1999 und wurde im Jahr 2000 unter dem Titel „Kinderwelten 2000“ veröffentlicht. Weitere „Kinderwelten-Studien“ folgten 2002 und 2004. Im Rahmen dieser Studien befassten sich die Forscher nicht nur mit den für einen Fernsehsender naheliegenden Themen Fernsehen und Medien, sondern erweiterten das Forschungsfeld um die Alltags- und Erlebniswelten von Kindern, deren Freizeit- und Spielverhalten sowie vielen anderen Aspekten der kindlichen Weltsicht. Daneben wurden auch die Eltern nach ihren Erziehungsidealen und -strategien sowie ihren Einstellungen zu Kindern und Familie befragt.

Bei der „Kinderwelten Studie 2008“ gingen die Forscher noch einen Schritt weiter und erhoben neben Daten zu Tagesablauf, Einstellungen, familiärem Netzwerk, Schule, Freizeitverhalten und Medienverhalten noch eine ganze Reihe von Statements zu grundsätzlichen Wohlfühlfaktoren und Einstellungen.